4. Die Theologie hat ihren Ort also ein für allemal unterhalb dessen der biblischen Schriften. Sie weiss und bedenkt, dass es sich in diesen wohl um menschliche und menschlich bedingte, aber wegen ihres unmittelbaren Verhältnisses zu Gottes Werk und Wort um heilige, d.h. um ausgesonderte, Respekt und Aufmerksamkeit ausserordentlicher Art verdienende und fordernde Schriften handelt.
5. Das Eine, worauf es ankommt, ist die nie selbstverständliche, nie schon vorhandene, von keinem Theologen in keiner geistigen oder geistlichen Tasche schon mitgebrachte Bekanntschaft mit dem von den Göttern aller anderen Theologien so wunderlich verschiedenen Gott des Evangeliums . . .
(Skeleton of the sentence: Das Eine ist die Bekanntschaft mit dem Gott des Evangeliums. Aber diese Bekanntschaft ist nie . . .)
6. Nun bekommt sie es aber in der heiligen Schrift nicht mit einer monotonen, sondern mit einer überaus polyphonen Bezeugung des Werkes und Wortes Gottes zu tun.
Karl Barth, Einführung in die evangelische Theologie 6. Auflage 2006 (Theologischer Verlag Zürich), 40-42. Used by permission.
|
Hauptwörter die Art kind, sort Zeitwörter ankommen arrive at; depend on |
Andere Wörter allemal all time |