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Archive for January, 2008

This doesn’t have much to do with German, except for explaining why I haven’t posted much this week.

We just returned from the visitation and funeral of the teenage daughter of good friends of ours.  Christina may have been text-messaging when she had her accident.  The records showed she had sent four messages while driving to school that morning.  There may have also been some ice on the road–maybe the text messages were just a coincidence.

She was a popular kid and had lots of friends; we estimated that over a thousand came to the service.

It seem so innocent, multi-tasking, keeping in touch with friends.  The consequences are all out of proportion to the gravity of the offense.

Someone who knew nothing about Christina sent me a link this week about texting-and-driving.  It included graphic and disturbing images of accident victims.  I decided not to post the link.

I suppose I will be a little less judgmental about drunk drivers.  Driving while drowsy (which I’ve been guilty of) and driving while distracted (who hasn’t done it?) are also dangerous.   So I’m just saying, let’s be careful out there.  Don’t take any unnecessary chances.

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Maria’s Diary (Tagebuch) Nov 27, 1942

Warum bin ich in diesen Tagen plötzlich so froh? Einmal sicher, weil ich jetzt all Grübeleien, Erwägungen und quälenden Gedanken auf ein Später verschieben kann. Aber solch ein «verschoben» kann doch nicht so befreien. Seit ich mit Mutter telefonisch über ihr Zusammensein mit Dietrich sprach, ist es mir, als könne ich wieder frei atmen. Daß er auf Mutter einen gewissen Eindruck gemacht hat, ist ja klar. Es kann ja gar nicht anders sein.—

Das Überwältigende ist und bleibt, daß er mich wirklich heiraten will; ich kann es ja noch immer nicht verstehen, daß das möglich ist.

Tagebuch, Dec 19, 1942

Ich habe gemeint, daß das Nach-Hausekommen vielleicht das Einzige wäre, das meinem Entschluß zum Wanken bringen könnte. Immer glaubte ich doch noch unter dem Einfluß von Großmutter oder noch mehr von einer eigenen übersteigerten und unwahrhaften Idee zu stehen. Aber so ist est nicht.—Das Innerste und Eigentliche steht fest—auch ohne Liebe für ihn. Aber ich weiß, daß ich ihn lieben werde.—

Ach, es gibt so viele äußerliche Gegengründe.—Er ist für sein Alter alt und weise, ist wohl ein rechter Gelehrtentyp. Wie werde ich mit meiner Freude für Tanz, Reiten, Sport, Vergnügen all dies entbehren können . . . Mutter sagt, er sei ein Idealist und überlege sich das nicht so genau. Das glaube ich nicht. . . .

das Alter age
der Eindruck impression
die Erwägung consideration
der Gegengründ reason against
der Gelehrtentyp scholarly type
die Grübelei brooding
das Reiten horseback riding
das Später future, later time
der Tanz dance
das Vergnügen fun, enjoyment, pleasure
das Zusammensein being together

atmen breathe
befreien set free, exempt
entbehren do without, dispense with
heiraten marry; mich heiraten will wants to marry me
meinen think
quälen torment
überlegen consider
übersteigern climb over, exceed
überwältigen overpower, overwhelm
verschieben, verschoben (ppc) postpone

äußerlich outer
froh happy
genau exact
gewiß (gewissen) certain
plötzlich suddenly
quälend tormenting
unwahrhaft untrue
weise wise

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Maria describes Pastor Bonhoeffer’s visit with her grandmother in June, 1942:

Ich fürchte, ich hatte einen frechen Ton mit meiner Großmutter, der ihr Spaß machte und der auch weiterbehalten wurde, obgleich Dietrich erschien.

Wir unterhielten uns über Zukunftspläne. Mein Plan, Mathematik zu studieren, der von meinem Großmutter als dummer Flausen erklärt wurde, wurde aber von Dietrich, vielleicht gerade deswegen, ernstgenommen.

Wir gingen im Garten spazieren. Er erzählte, daß er in Amerika gewesen sei, und wir merkten mit Erstaunen, daß ich noch nie jemanden getroffen hatte, der dort gewesen war.

Ruth-Alice von Bismarck (Maria’s sister) narrates:

Maria fährt am nächsten Morgen ab, während Dietrich . . . an seiner Ethik arbeitet. Mitte June muß er wieder nach Berlin, und am Ende des Monats begibt er sich zusammen mit Hans von Dohnanyi auf eine Reise im Auftrag der Abwehr nach Italien.

die Abwehr lit ‘defense’; The German intelligence.
der Auftrag order, commission, mission
das Erstaunen amazement
die Flausen (pl) silly ideas, nonsense
die Reise journey
der Spaß fun, play; der ihn Spaß machte which was fun for her
der Ton tone
der Zukunftsplan -pläne future plan

abfahren, fährt (pr 3 sg), depart
arbeiten work
begeben sich (refl) undertake (a journey)
erklären explain
erscheinen, erschien (past) appear
fürchten be afraid, fear
merken notice
spazierengehen go for a walk, take a stroll
treffen, getroffen (ppc) hit, meet
unterhalten sich, –hielt (refl) have a conversation
weiterbehalten continue to hold, maintain

deswegen therefore, for that reason
dumm dumb, stupid
ernstgenommen taken seriously
frech fresh, impudent
gerade directly, precisely
jemand anyone
obgleich although
während while

  • *Because of his foreign connections B. was allowed to enter the Abwehr to collect intelligence for the Reich. He had contacts in the Abwehr, however, with the resistance; and so served as a double agent passing on information to them. Hans von Donanyi was Bonhoeffer’s brother-in-law (married to his sister Christine). Bonhoeffer and Donanyi were ultimately executed because of their resistance work in the Abwehr.
  • After the war Maria moved to America, graduating from Bryn Mawr and then settling in Boston.

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AvestanOswald Szemereny

Einfürung in die Vergleichende Sprachwissenschaft.

Anyone who learns a foreign languages sees obvious differences but also similarities between languages:

So wird ein Deutscher, der Englisch gelernt hat, auch ohne besondere Vorschulung merken, daß die englischen Wörter father, mother, hand, ice usw. den Wörtern Vater, Mutter, Hand, Eis seiner eigenen Sprache sehr ähnlich klingen. Ebenso wird einem Italiener, der z.B. Spanisch lernt, kaum auf die Dauer verborgen bleiben können, daß spanisch padre, madre, mano, pie mit den entsprechenden Wörtern seiner eigenen Sprache fast identisch sind. . . .

Denn den grieschen pater, mater, esti entsprachen in der Sprache der Perser pita (acc. pitar-am), mata (acc. matar-am), asti.

die Dauer duration; auf die Dauer in the long run

Language Tree

dieVorschulung pre-school education

entsprechen correspond
klingen sound
merken notice

ähnlich similar
fast almost
kaum hardly; kaum auf die Dauer immediately

verborgen hidden
usw: und so weiter = etc.
z.B.: zum Beispeil for example

(Weiter hier und hier)

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April 25, 1943 (Easter Sunday)

Maria stayed with Bonhoeffer’s family during the early days of his imprisonment. Later she returned to Patzig to help take care of her grandmother. Dietrich was allowed to write one one-page letter every four days. (Later guards befriended him and smuggled a more extensive correspondence in and out for him.) This letter is to his parents.

Am Karfreitag war Marias Geburtstag. Wenn ich nicht wüßte, mit wie festem Herzen sie im vorigen Jahr den Tod ihres Vaters, ihres Bruders und zweier besonders geliebter Vettern getragen hat, dann wäre mir wirklich bange um sie. Nun wird Ostern sie trösten, ihre große Familie wird ihr sehr beistehen und ihre Arbeit im Roten Kreuz beansprucht sie ganz. Grüßt sie sehr, sagt ihr, daß ich mich sehr nach ihr sehne, daß sie aber nicht traurig, sondern tapfer sein soll wie bisher. Sie ist eben noch so sehr jung, da ist das schwer. [. . .]

Übrigens wüßte ich gern, wie es Marias Großmutter geht. Bitte verheimlicht mir nicht, wenn sie gestorben ist. Maria und ich haben beide sehr an ihr gehangen. [. . .]

Es wäre doch eine große Beruhigung für mich, wenn Maria einmal einen Tag in aller Ruhe bei Euch wäre. Laßt sie und auch Renate diesen Brief doch lesen! [. . .]

die Beruhigung reassurance, calming thing
der Karfreitag Good Friday, (on April 23 in 1943)
das Ostern Easter
Renate Bonhoeffer’s niece, who married Eberhard Bethge
das Rote Kreuz Red Cross
die Ruhe rest, quiet
der Tod death
der Vetter cousin

beanspruchen claim, occupy, take up (time)
beistehen stand by, stay with
hängen, hing, gehangen hang, be attached to (an)
lassen let, allow, have someone do something, have something done
lesen read

sehnen sich (v.r) long for
sterben die; ist gestorben has died
trösten console
verheimlichen hide from
wäre (imperfect subjunctive in unreal condition) “would be”; es wäre it would be
wenn if
wissen know

  • wüßte (imperfect subjunctive in unreal condition): “If I didn’t know . . .”;
  • in independent clause polite: “I would like to know”

 

alle/r/s all, complete
bange um worried about
beide both
bisher until now
fest firm
schwer difficult
tapfer brave
traurig sad
übrigens by the way
vorig previous

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It gave Dietrich Bonhoeffer great amusement that his first encounter with Maria von Wedemeyer was in a confirmation class which she failed. A few years later when her grandmother became ill, the  young pastor was very diligent in his visitation of the sick. The grandmother encouraged the developing relationship between Dietrich and Maria.  The two became engaged in January, 1943, but did not announce it publicly in deferences to her mother, because both mother and daughter were officially in mourning for Maria’s father and brother.

Dietrich was twice Maria’s age at the time of their engagement. I will be posting a few of their exchanges in the coming days.

Beginning students of German are taught the difference between the intimate “Du” and the formal “Sie.” The best rule on which to use, is to follow the lead of native speakers. If you go to a German-speaking country and begin to become friends with a native speaker, use “Sie” until the Deutscher/Deutsche addresses you as “Du.”

German society may be more informal now than it was sixty years ago, and some groups, such as fellow students or workers, routinely use the “Du” form. The rule of following the lead of a native speaker is still safe.

Maria followed Dietrich’s lead in switching from formal to more intimate forms of address in their exchange of letters:

[Nov 11, 1942] Lieber Pastor Bonhoeffer!
. . .
Mit herzlichen Grüßen Ihre Maria Wedemeyer

[Nov 13, 1942] Liebes Fräulein von Wedemeyer,
Ich danke Ihnen dafür [i.e. her letter] von Herzen . . .
Es grüßt Sie herzlich und mit vielen guten Wünschen
Ihr Dietrich Bonhoeffer
[Jan 13, 1943 in answer to his proposal]

Lieber Herr Pastor Bonhoeffer!
. . .
Ich kann Ihnen heute ein von ganzem und frohem Herzen kommendes Ja sagen.
. . .
Von Herzen möchte ich Ihnen danken für das, was Sie in dieser Zeit für mich getan haben.
. . .
Ihre Maria

[Jan 17, 1943] Liebe Maria! . . .
Liebe Maria, ich danke Dir für Dein Wort . . . Mit Deinem Ja kann ich nun ruhig warten . . . Ich verstehe . . . daß es für Dich nicht leicht sein kann, zu mir Ja zu sagen, und ich werde das nie vergessen–und es ist dieses Dein Ja, das mir allein Mut geben kann . . .
Dein treuer Dietrich

[July 30, 1943] Meine liebste, gute Maria!

[Aug 2, 1943] Mein lieber, lieber Dietrich!

[Aug 9, 1943] Mein sehr lieber Dietrich! . . . Ich hab Dich lieb, Deine Maria

[Aug 15, 1943] Mein liebster Dietrich! . . . In sehnsüchtiger Lieber
Deine Maria

[Aug 20, 1943] Meine Liebste Maria! . . . Immer dein Dietrich

[Aug 23, 1943] Mein geliebtes Du! . . . Ich danke Dir für das, was Du mir bist Deine Maria

[Sep 2, 1943] Du, mein lieber Dietrich! . . . von Deiner Maria

[Sep 5, 1943] Mein geliebter Dietrich! . . . Bleib Du bei mir. Ich bleibe immer bei Dir
Deine Maria

  • [Selections from Brautbriefe Zelle 92: Dietrich Bonhoeffer Maria von Wedemeyer 1943-1945 5. Auflage (München: Beck, 2006)

The vocabulary of love is not too complicated:

der Mut courage
bleiben
remain
grüßen greet
ruhig warten wait quietly, in peace
vergessen forget
tun do; getan haben have done
froh happy, joyful
sehnsüchtig longing (adj), ardent

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Help Make It Better

Hi, this is Michael Halcomb author of the site Pisteuomen. Mark has asked me to help him create a brief poll for his site. The poll consists of 3 questions and in it’s entirety, takes no more than 20 seconds to complete. The goal is to make Theological German a better, more user-friendly site. So, if you could, please take 20 seconds and answer the three questions. Thanks a lot!

Take the 20 second poll by clicking the following link: Theological German: Poll.

Also, please post any additional comments here.

–Michael Halcomb

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