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Archive for July, 2009

Das Wort Gottes ist das Wort, das Gott, mitten unter den Menschen und (ob vernommen oder nicht vernommen) an alle Menschen gerichtet, gesprochen hat, spricht und sprechen wird.  Es ist das Wort seines Tuns an den Menschen, für die Menschen, mit den Menschen.  Eben sein Tun ist ja kein stummes, sondern ein als solches sprechendes Tun.  Indem nur er tun kann, was er tut, kann auch nur er in seinem Tun sagen, was er sagt.  . . .

Das Wort Gottes ist darum Evangelium, gutes Wort, weil es Gottes gutes Tun ist, das in ihm zur Aussprache kommt und zur Ansprache wird.  . . .  In seinem Wort erschliesst Gott sein Tun in seinem Bund mit dem Menschen, in der Geschichte von dessen Aufrichtung, Erhaltung, Durchführung und Vollendung—erschliesst er eben so sich selbst: seine Heiligkeit, aber auch seine Barmherzigkeit als der Vater, Bruder und Freund, aber auch seine Macht und Hoheit als der Eigentümer und Richter des Menschen, und also sich selbst als des Bundes ersten Partner, sich selbst als den Gott des Menschen.

Karl Barth, Einführung in die evangelische Theologie 6. Auflage 2006 (Theologischer Verlag Zürich), 26-27. Used by permission.

Hauptwörter

die Ansprache speech
die Aufrichtung setting up, establishing
die Aussprache articulation, expression
die Barmherzigkeit mercy
der Bruder brother
der Bund covenant
die Durchführung accomplishment, performance
der Eigentümer owner
die Erhaltung preservation
der Freund friend
die Heiligkeit holiness
die Hoheit highness, majesty
die Macht lordship
das Tun action, doing
der Richter judge
der Vater father
die Vollendung completion, consummation

Zeitwörter

erschließen open up, make accessible
richten straighten, make right
sprechen, spricht, gesprochen speak
tun do
vernehmen, vernahm, vernommen hear

Andere Wörter

an to, on
erst first
für for
indem as, by, while
mit with
mitten unter among
stumm mute

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NAworterbuchThe Bible Society has a sale on the NA Greek NT with a German Dictionary (the add has a typo: mit Woterbuch, but if you enlarge the photo, das Buch itself has the correct orthography)–only $28.00!  (Here)

You can also get a critical edition of Thomas, along with a lot of other helpful literature, from the Bible Society’s scholarly resources.

See also an older post here.

And one more note: if you go to K.U. Leuven, Greek Grammar on the Web, and scroll down, you will find several great German sites dealing with various aspects of Greek Grammar.   If you keep scrolling you can find sites in Italian, Spanish, Portuguese, and even Japanese and Korean.

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Jerry Coyle

I’m attempting to translate Rudolf Bultmann’s “Der alte und der neue Mensch in der Theologie des Paulus” (Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1964). On page 8 the following sentence appears:

“Nun liegt es ja in der Tat nahe, zu sagen: die δικαιοσύνη ist bei Paulus ein eschatologisches Heilsgut, und der δικαιωθείς ist der neue Mensch der Heilzeit, für den diese Welt mit ihren Möglichkeiten des Handelns und des Sündigens nicht mehr in Frage kommt.”

I’m looking for a definition of “die Heilsgut” in this sentence. The closest I can come is something like “salvation good,” or “material pertaining to salvation,” or maybe even “salvation.” Can you get me to a more precise definition than this? Thanks.

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Atheist Crusades

Gerhard Baitinger gives this report in the Philos Newsletter:

»Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt es keinen Gott – hört auf euch Sorgen zu machen und genießt das Leben.«

Dieser und ähnliche atheistische Slogans sind auf Hunderten von Bussen zu sehen, die auf Strassen in Großbritannien und im strenggläubigen Spanien durch die Gegend rollen. In Italien, Kanada und Australien sind ähnliche Atheistenkampagnen in Planung.

In Deutschland wollen die Städte auf Bussen keine Werbeflächen für religiöse Glaubensbekenntnisse zur Verfügung stellen. Ausgelöst wurde die Kampagne in Großbritannien vermutlich durch Christen, die auf Bussen Ungläubige mit Höllenstrafen bedrohen, wenn sie nicht ein gottgefälliges Leben führen.

Nun wissen wir spätestens seit Immanuel Kant, dass Gott sich zwar weder hundertprozentig belegen noch widerlegen lässt, dass aber die Vernunft unserer Urteilskraft andernfalls .in einen bodenlosen Abgrund fällt, wenn sie nicht die Annahme trifft, dass so etwas wie eine höhere Macht tatsächlich existiert.

For more, or to subscribe to the Philos Newsletter, go to the Philos-Website.

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The site Die Geschichte von Jesus contains daily Bible readings in German and You Tube links, including a recent one from Bibeltv featuring a interview with J. Moltmann.

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Wir wenden uns in dieser und in den drei nächsten Vorlesungen zu der Aufgabe, den besonderen Ort der Theologie—nach unserer vorangegangenen Erläuterung: der evangelischen Theologie—zu bistimmen.  Nicht den Ort, das Recht und die Möglichkeit der Theologie im Raum und Rahmen der Kultur und inbesondere der Universitas literarum: im Zusammenhang der sonstigen, der allgemein menschlichen Wissenschaft!

Die Theologie hat sich seit dem Ende ihres trügerischen mittelalterlichen Glanzes als akademische Vormacht besonders im 19. Jahrhundert viel zu sehr darum bemüht, sich durch Rechtfertigung ihrer Existenz wenigstens ein ihrer würdiges Plätzlein an der Sonne der allgemeinen Wissenschaft zu sichern.  Ihrer eigenen Arbeit ist das nicht gut bekommen.  Sie ist dabei nämlich weithin ins Schielen und ins Stottern geraten.

Karl Barth, Einführung in die evangelische Theologie 6. Auflage 2006 (Theologischer Verlag Zürich), 23. Used by permission.

Hauptwörter

die Arbeit work
die Aufgabe task, assignment, role
der Glanze luster, brilliance
die Erläuterung explanation
die Möglichkeit possibility, capacity
der Ort place
das Plätzlein (dim) little place, spot
der Rahmen frame, scope
der Raum room, space
das Recht right
die Rechtfertigung justification
das Schielen strabismus, being cross-eyed
das Stottern stuttering
die Vorlesung lecture
die Vormacht supremecy
die Wissenschaft science, knowledge, academic discipline
der Zusammenhang connection

Zeitwörter

bekommen (nicht gut) not agree well with
bemühen sich strive, exert oneself
bestimmen determine, decide, define
geraten get into, fall into, decline
sichern secure
wenden sich zu turn to

Andere Wörter

allgemein general, common
eigen own
inbesondere especially
mittelalterlich medieval
sonstig other
trügerisch deceptive, illusory
vorangegangen past, previous
weithins to a large extent, largely
wenigstens at least
würdig worthy, dignified

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Martin Hengel

Martin Hengel had been scheduled to give a presentation in April of this year at a colloquium on the Septuagint in Tübingen sponsored by the Institut zur Erforschung des Urchristentums. He unfortunately had to cancel due to illness.

Hengel’s theological studies after the war were delayed for ten years by his family’s need of his help in their textile business.  The brother-in-law of a friend of mine, who studied with professor Hengel in Tübingen is the proud possessor of a pair of long underwear produced by Hengela.  (“You say you have an autographed copy of a book . . . Well I can top that!”)

Hengel believed it was important to master the primary literature of the centuries before and after the coming of Christ (more here).  He demonstrated this in his book on Crucifixion (review).

See previous “Quote of the Week.”

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